Vom Szenelokal bis zur Hinterhofmoschee
Zum sechsten Mal ''Nachtwandel im Jungbusch''
![]()
Großer Andrang herrschte beim ''Nachtwandel im Jungbusch''.
Foto: Kunz
Vom Beginn am Freitagabend bis in den frühen Sonntagmorgen stellte der Jungbusch einmal mehr seine Tauglichkeit als Szeneviertel unter Beweis. Tausende Besucher flanierten am Freitag und am Samstag durch das ehemalige Hafenviertel und begaben sich beim sechsten "Nachtwandel im Jungbusch" auf Entdeckungstour.
Bei der zweitägigen Veranstaltung erhalten Künstler, Vereine, Initiativen und Institutionen im Jungbusch eine Plattform, um sich zu präsentieren. Das Ergebnis ist vor allem eines: die Veranstaltungen sind so vielfältig und so breit gefächert, wie es die Bevölkerungsstruktur des Stadtteils, in dem auf engstem Raum 80 Nationen zu Hause sind, vermuten lässt. Jeweils von 20 Uhr bis 2 Uhr konnten die Besucher an den beiden Tagen "wandeln". Das war eigentlich viel zu wenig Zeit, um alle 70 Programmpunkte an den rund 50 Veranstaltungsorten gebührend zu würdigen. Vom Szenelokal bis zur Hinterhof-Moschee, von der Ladengalerie über die Lichtinstallation bis hin zur Künstlerwerkstatt, zum Migrantenverein und zur Kirche - alle am "Nachtwandel" Beteiligten hatten sich wieder einiges einfallen lassen.
weiterlesen bei rheinpfalz.de





Mit Zitat antworten
