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dpa
Washington - Dem BP-Konzern soll es in einer beispiellosen Aktion gelungen sein, die sprudelnde Quelle im Golf von Mexiko zu verschließen.
Die "Top Kill" genannte Operation habe genug Schlamm in das Bohrloch gepumpt, um den Austritt von Öl und Gas zu stoppen, meldet die Zeitung "Los Angeles Times" unter Berufung auf den Einsatzleiter der US-Regierung, Admiral Thad Allen. Der BP- Konzern bestätigte zunächst nicht, dass die am Mittwoch begonnene Aktion erfolgreich war. Eine BP-Sprecherin in London sagte, die "Top-Kill"-Aktion laufe weiter.
Nach Angaben der US-Küstenwache ist der Ölfluss durch massiven Beschuss mit riesigen Schlamm- Mengen lediglich vorübergehend gestoppt worden. Der Einsatzleiter der Regierung, Admiral Thad Allen, habe die beispiellose Aktion "noch nicht zu einem Erfolg erklärt", relativierte eine Sprecherin am Donnerstag den Bericht der "Los Angeles Times". Der Austritt von Öl und Gas aus dem Bohrloch sei lediglich zeitweise durch den Gegendruck des Schlamms, der in die Quelle gepumpt wurde, unterbrochen worden, erläuterte sie. "Admiral Allen hält fest, dass der Prozess weiterläuft, aber dass die Dinge nach Plan verlaufen", sagte Sprecherin Lisa Novak.