DIE MAKI-TAGEBÜCHER
Im Amazonas-Regenwald lebt ein ganz besonderer Frosch, der Phyllomedusa bicolor, auch bekannt unter dem Namen Makifrosch. Der Stamm der Mayoruna hat die schleimigen Sekrete dieses Frosches traditionellerweise dazu benutzt, um sich in blutrünstige Jagdmaschinen zu verwandeln. Als Erstes fesseln sie den Frosch und jagen ihm Angst ein, damit er sein Gift absondert (was meist mittels einer hoch entwickelten Methode geschieht, ihn mit Stöcken zu pieksen). Als Nächstes brennen sich die Eingeborenen Löcher in die Arme und reiben das Gift in die Wunden. Dann scheißen und kotzen sie eine halbe Stunde lang, bevor sie (angeblich) einen Zustand erleben, in dem ihre Sinne geschärft und verstärkt sind und sie tagelang ohne Nahrung oder Wasser auskommen. Das hilft ihnen, ihre Beute anzuvisieren (und zwar Affen, denn sie essen übrigens Affen). Also haben wir natürlich, als wir von den Mayoruna und ihren magischen Frosch hörten, sofort beschlossen, unseren hauseigenen Bewusstseinserweiterer Hamilton Morris loszuschicken, um diese Wunderdroge auszuprobieren






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