Mit einem Besucherrekord ist das Open-Air-Festival "Nature One" zu Ende gegangen. Zur 15. Ausgabe der Techno-Großveranstaltung bei Kastellaun im Hunsrück kamen rund 61.000 Fans auf die ehemalige Raketenbasis Pydna....weiterlesen bei swr.de
Mit einem Besucherrekord ist das Open-Air-Festival "Nature One" zu Ende gegangen. Zur 15. Ausgabe der Techno-Großveranstaltung bei Kastellaun im Hunsrück kamen rund 61.000 Fans auf die ehemalige Raketenbasis Pydna....weiterlesen bei swr.de
wieso bin ich mir sicher nichts verpasst zu haben?![]()
doch jungs, ihr habt die Razzia verpasst![]()
RTL-Now - Nature One 2009
ab minute 09:10
"Weiterbildung im Nachtleben"
03.08.2009, 10:12 - Polizeipräsidium Koblenz
Kastellaun/ Hunsrück, VORLÄUFIGE (!!!) Abschlussmeldung "Nature One 2009" - Stand 02.08.2009, 18.00 Uhr
Die 15. Rave-Veranstaltung „Nature One 2009“ auf der ehemaligen Raketenbasis PYDNA bei Kastellaun im Hunsrück zog auch in diesem Jahr bei durchweg gutem Wetter wieder eine Vielzahl meist junger Besucher an. Nach Veranstalterangaben wurde das Event von 61.000 Raverinnen und Ravern besucht. Damit wurde der letztjährige Besucherrekord erneut überboten.
An diesem Einsatz waren über den Gesamteinsatzzeitraum rund 770 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sowie etwa140 Kräfte vom Zoll und zirka 30 Beamtinnen/Beamte der Bundespolizei beteiligt.
Hervorzuheben ist dabei die durchweg hervorragende Zusammenarbeit aller beteiligten Einsatzkräfte auch schon im Vorfeld bei der Einsatzplanung, sowie die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Veranstalter, der Firma i-motion. Wie schon in den vergangenen Jahren hatte es die Polizei auch bei diesem Event mit einem durchweg friedlichen Publikum zu tun.
Schwerpunkte der polizeilichen Einsatzkonzeption waren auch in diesem Jahr naturgemäß die Verkehrslenkung (zur Gewährleistung einer möglichst störungsfreien An- und Abreise), das Betreiben einer Polizeiwache unmittelbar am Veranstaltungsgelände (die Polizeibeamtinnen und –beamten stehen hier den Festivalbesucherinnen und –besuchern als Ansprechpartner rund um die Uhr zur Verfügung) und die Kriminalitätsbekämpfung. Kontrolliert wurden von Polizei, Zoll und der Bundespolizei sowohl an stationären Kontrollstellen als auch mobil.
Dabei werden die Festivalbesucher durch erfahrene und professionell arbeitende Kräfte selektiert und kontrolliert. Aber auch dem Einsatz modernster und neuester Technik zum Erkennen und Aufspüren von Drogen kommt zum Einsatz. Bei den festgestellten Verstößen (Straftaten und Ordnungswidrigkeiten) stehen überwiegend Zuwiderhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz im Vordergrund. Bei der überwiegenden Anzahl der festgestellten Verstöße führten die jungen Leute geringe Mengen mit sich, die zum Eigenbedarf für die Dauer ihres Aufenthaltes bei Nature One ausreichen sollten.
In allen Fällen wird Anzeige erstattet, ein Strafverfahren ist die Folge. In einigen wenigen Fällen muss, aufgrund der aufgefundenen und sichergestellten Mengen illegaler Betäubungsmittel davon ausgegangen werden, dass diese über den Eigengebrauch hinaus gehen und somit zu einem Teil für den Weiterverkauf bestimmt gewesen sind. Die Anzeigen lauten hier auf Handeltreiben und/oder Einfuhrschmuggel. Die Beschuldigten müssen in diesem Fall mit empfindlichen Strafen rechnen.
Insgesamt spielen dabei, wie auch schon in den Jahren zuvor, der Besitz und Erwerb von Cannabisprodukten (Haschisch und Marihuana) und den sogenannten Partydrogen (Ecstasy und Amphetamin) die größte Rolle. Insgesamt sind die Sicherstellungszahlen bisher niedriger als im Vorjahr (siehe hierzu allerdings Erläuterungen zur Tabelle).
Besonders Auffällig ist dies bei den sichergestellten LSD Trips. Wegen des großen Einzugsgebietes der Veranstaltung waren, neben dem Polizeipräsidium Koblenz auch die Präsidien in Mainz und Trier an den Kontrollmaßnahmen beteiligt.
2009
(02.08.09, 18:00 Uhr)
2008 2007 Strafanzeigen (gesamt) 826 828 771 davon Strafanzeigen gg. das BtMG 718 756 703 Fahren unter Drogen und/oder
Alkoholeinwirkung 277 175 160 Sicherstellungen (Auszug)
Erläuterung: Die Zahlen für die Jahre 2007 und 2008 sind die endgültigen Zahlen nach Beendigung des Gesamteinsatzes, die Zahlen für 2009 sind die vorläufigen Ergebnisse von Sonntag, 18:00 h. D. h. die Zahlen für 2009 werden erfahrungsgemäß höher sein, als sie sich z. Zt. darstellen.
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/internet/n...press=true.htm