Berlin (dpa) - Die Menge tobt. DJ Ickarus steht auf einer Festival-Bühne und legt Techno auf. Die Boxen dröhnen, die Menschen jubeln. Nach seinem Auftritt hat er Sex, im Bett oder auf der Toilette. Zwischendurch nimmt er - immer wieder, immer öfter - Drogen.

Mal sind es Pillen, mal Pulver, häufig beides. Ein Leben wie im Rausch: «Berlin Calling» zeigt einen gefeierten Techno-DJ, der die Selbstkontrolle verliert. Er wird wahnsinnig und landet in der Psychiatrie. Regisseur Hannes Stöhr («Berlin is in Germany») gelingt ein mitreißendes Drama über die zunächst zerstörerische, schließlich heilsame Macht der Musik. Jetzt liegt der Film als Doppel-DVD vor, mit insegsamt 150 Minuten Bonusmaterial. Die Filmbewertungsstelle kürte diese Edition bereits als «DVD des Monats» mit dem Prädikat «Besonders wertvoll».
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